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Das Duell der Unschlagbaren

Die Sportwelt in Thüringen steht still und damit verliert die Gesellschaft auch ihre emotionale Schmiere. Diesen Zustand wollen die Thuringia Bulls virtuell beenden.
Die Rollstuhlbasketballer konnten die Titel Deutscher Meister und Pokal in 2020 verteidigen und die unglaubliche Siegesserie auf 60 ungeschlagene Spiele in Folge ausbauen. Es schien, dass kein Gegner sie aufhalten konnte. Die Legende der „Unbeatabulls“ wurde geboren.
Aufgrund der Einstellung des Spielbetriebs im Rollstuhlbasketball, ist es den Thuringia Bulls leider nicht möglich die Champions League und damit das Triple aus der Vorsaison zu verteidigen.
Die Bullen trotzen diesen widrigen Gegebenheiten und wollen virtuell ein lokales Thüringer Champions League Finale im historischen Erfurter Steigerwald Stadion veranstalten. Die Thüringer Sporthilfe, der Landessportbund und Olympia Stützpunkt Thüringen nominieren ihrerseits den Kader der „Thuringia All-Stars“, die es mit dem erfolgreichsten Ballsportteam im Freistaat aufnehmen wollen. Das Ensemble besteht aus hochkarätigen Thüringer Sportpersönlichkeiten, die zusammen ein umschlagbares Team ergeben. Aber mehr wird noch nicht verraten...;)
Gemeinsam wollen wir ein Signal für den Sport versenden und bitten deshalb alle Freunde der sportlichen Unterhaltung uns dabei zu unterstützen. In einer kreativen Kampagne unter dem Claim „Das Duell der Unschlagbaren“, die am 29.5.2020 um 18 Uhr ihren Höhepunkt finden wird, soll dabei das altehrwürdige Steigerwald Stadion mit 18.600 Zuschauern virtuell bis auf den letzten Platz gefüllt werden. Tickets gibt es unter: tickets.thbulls.com, hier kann jeder seinen individuellen Betrag spenden oder sich für eine unserer Prämienpakete entscheiden.

WAS PASSIERT MIT DEM GELD BEI ERFOLG?

Auch wir sind von den Ausmaßen der Coronavirus-Pandemie betroffen. Ihr könnt Euch vorstellen, dass diese Situation für uns eine große Herausforderung darstellt. Insbesondere vor dem Hintergrund, dass heute niemand wirklich sagen kann, wie lange die Schließung andauern wird. Seit dem 18.03.2020 ist dem Verein der Sportbetrieb in seiner vereinseigenen Sportstätte untersagt. Damit brechen umfängliche Einnahmen weg und die Kosten laufen im vollen Umfang weiter. Mit den Einnahmen aus dem Crowdfunding soll der Fortbestand des Vereins gesichert werden, speziell die erfolgreichen Projektarbeiten School-Tour, Dancekids, Junior Bulls. Außerdem sollen die Nachwuchs-, Inklusions-, Breiten und Leistungssportprojekte der RSB Thuringia Bulls nachhaltig unterstützt werden.

Teemu Partanen wechselt zum RB Zwickau.

 

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Thuringia Bulls sind Deutscher Meister 2020 in der Rollstuhlbasketball-Bundesliga

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Resümee

Vor der neunten Saison im Oberhaus der deutschen Rollstuhlbasketball Bundesliga können die Thuringia Bulls auf eine einzigartige Bilanz zurückblicken. Zweimal Champions League Sieger, zweimal Euro Cup Sieger, dreimal Deutscher Meister und zweimal Deutscher Pokalsieger in nur acht Jahren zeugen von einem kometenhaften Aufstieg der Randerfurter. Die Zielstrebigkeit und Leidenschaft für unseren Sport haben die Bulls auf den Thron in Europa geführt und mit 37 Spielen in Folge ist man saisonübergreifend international und national ungeschlagen, was mit dem Triple Erfolg 2019 seinen momentanen Höhepunkt erlebt.


Es ist das erste Jahr ohne unseren langjährigen Kapitän Raimund Beginskis, der die Bullen diesen Sommer in Richtung Italien verlassen hat. Der Sommer mit den Panamerikanischen Spielen und Europameisterschaften der Damen und Herren brachte unseren Bullen Jake Williams, Matt Scott, Jitske Visser, Jens Albrecht, Andre Bienek und Alex Halouski die Teilnahme an den Paralympics in Tokio 2020. Coach Micha Engel führt die Bullen im dritten Jahr in eine Saison, die eine ganze Menge Herausforderungen bereit hält. Drei Titel stehen zur Verteidigung und die Konkurrenz möchte die Bullen nur all zu gern dabei zu Fall bringen. Mit nur zwei Wochen Vorbereitung und der notwendigen Regeneration der Nationalspieler werden wir einige Zeit benötigen, um unseren Rhythmus zu finden. In diesem Jahr hat der Sommer in den zehn Teams der Bundesliga einige Veränderungen notwendig gemacht und vor allem Wetzlar, Wiesbaden, Hamburg, München und Zwickau müssen zahlreiche Abgänge verkraften und Zugänge integrieren. Die Rollstuhlbasketball Hauptstadt Wetzlar mit dem Dauerrivalen Lahn Dill hat mit fünf Neuzugängen die größte Rotation im Kader zu verzeichnen und versucht, mit den namhaften Neuzugängen den Siegeszug der Bullen aus Elxleben zu beenden. Wo das bei den einzelnen Teams hinführen kann, wird eine spannungsgeladene Saison zeigen. Die Aufsteiger aus Rhaden, unter dem Meistertrainer Josef Jaglowski, kommen nach einem Jahr zweite Liga mit einem starken Kader in die Belle Etage des Deutschen Rollstuhlbasketballs zurück und streben mehr als nur den Klassenerhalt an. Der zweite Aufsteiger, Roller Bulls aus St. Vith, ist ein alter Bekannter und wird mit seinem zahlreichen Publikum eine Bereicherung für die Liga sein. Nach dem Start in München steht der Heimspielauftakt gegen Hannover am Tag der Deutschen Einheit auf dem Programm und die Bullen präsentieren sich in der renovierten Heimstätte in Elxleben.


Neben der Vorrunde im deutschen Pokalgeschehen wartet international Anfang März 2020 im Viertelfinale der Champions League eine Heimrunde auf den europäischen Titelträger, in der es mit der Qualifikation für das Final Four um die Krone Europas am 01./02.05.2020 in Wetzlar geht.


Wir freuen uns auf zahlreichen Besuch und wünschen ein „Willkommen im Bullenstall“ .

„Wir sind ein Team“ Thuringia Bulls


 

Lutz Leßmann 

  1. Vorsitzender RSB e.V.