Nachbericht RSB II gegen Jena Caput II und RSC Berlin

Heimspieltag unserer 2. Mannschaft

2. Mannschaft

Am vergangen Samstag empfing die zweite Mannschaft der Bulls die Mannschaften der Jena Caputs ll und des RSC Berlin. Die Vorfreude auf diesen Tag war enorm groß und jeder einzelne Spieler war hoch motiviert, da dies nun der erste Spieltag war. Leider konnte Julian Grundnick, wegen einer OP am Fuß, nicht am Spielgeschehen teilnehmen.
Das erste Spiel des Tages war gegen die Jena Caputs II. Mit Lars Christink, einem ehemaligen deutschen Nationalspieler, und vier doppellizenzierten Spielern im Kader, die auch für die erste Mannschaft der Jenaer in der Regionalliga auflaufen, waren die Caputs sehr stark aufgestellt. Der Gameplan der Bulls war, stabil in der Defense zu stehen, in der Offense klar strukturierte Spielzüge anzuwenden und von der Mentalität ruhig zu bleiben.
In der ersten Hälfte bekam das Publikum ein ausgeglichenes und somit auch ein spannendes Spiel zu sehen. Die Bulls waren in der Lage einige Angriffe auf Jenaer Seite zu vereiteln und trafen in der Offense in Person von Topscorer Daniel Senebald und Kapitän Roman Wenzel zuverlässig. Es ging mit einer knappen 28:31 Führung für die Caputs in die Halbzeit.
Auf Jenaer Seite übernahm Lars Christink nach Seitenwechsel das Ruder und konnte seine Mannschaft, aufgrund von einem kleinen Run, auf 18 Punkte wegführen. Ein Vorsprung, der in der restlichen Spielzeit nur noch gering schmelzen sollte. Am Ende stand eine 52:66 Niederlage der Bulls auf der Anzeigetafel. Das Fazit des Spiels ist dennoch positiv, denn die Mannschaft konnte beweisen, dass sie mit einer „nahezu Regionalliga-Mannschaft“ mitspielen kann. Das Spiel zeigte auch, dass sowohl jeder Spieler als auch das Team einen großen Schritt nach vorn gemacht hat.
Berlin – angereist als Tabellenführer und mit einem kleinen Kader – war der zweite Gegner der Bulls. Von Anfang an zeigten die Bulls, dass sie den Sieg wollen und waren von Anfang an konzentriert. Die Defense hielt und die Offense arbeitete hervorragend. Die Schwäche der Berliner war ihre Geschwindigkeit. Nach erfolglos abgeschlossenen Korbversuchen der Berliner nutzte Sebastian Cleem immer wieder seine Schnelligkeit aus, fuhr Fastbreaks und verwandelte diese erfolgreich. Auch Roman Wenzel und Daniel Senebald, der in diesem Spiel mehr Punkte machte als der RSC gemeinsam, sowie Tobias Holzschuster trafen sicher und zuverlässig. In der ersten Hälfte kamen die beiden Bulls Sebastian Knedlik, per verwandelten Freiwurf und Justus Heinrich, per verwandelten 2-Punkte-Wurf, zu ihren ersten Karrierepunkten. Die Berliner versuchten alles um dagegenzuhalten aber die Bulls blieben konzentriert, holten jedes Viertel und gewannen am Ende verdient mit 81:40.
Die Spieler auf der Bank haben von der ersten Sekunde an die Mannschaft auf dem Feld von draußen unterstützt. Die Mannschaft zeigte damit, dass sie einen tadellosen Teamgeist besitzt.
Wir bedanken uns bei den Gastmannschaften für einen unterhaltsamen Spieltag und bei den Fans für eine tolle Stimmung in der Halle!

Die Bulls spielten mit folgenden Aufgebot: Paul Lobenstein, Marcel Schmidt, Max Dietrich, Egon Wille, Justus Heinrich 0/2, Roman Wenzel 12/3 , Sebastian Cleem 4/18 , Sebastian Knedlik 0/1, Tobias Holzschuster 8/14 und Daniel Senebald 28/43.