Am Mittwoch, 11.03.20 um 8:30 Uhr, hieß es für die vierten und fünften Klassen der Grund – und Regelschule „Anna Sophia“ in Kranichfeld, Sport frei und herzlich Willkommen zur Schooltour der RSB Thuringia Bulls. Bevor die Kids sich aber in die Rollstühle setzen durften, gab es erstmal eine kleine Einweisung von Andre Bienek. Danach wurden die knapp 65 Kinder in drei Gruppen eingeteilt, eine Gruppe für Rollstuhlbasketball, eine für Rollstuhlrugby und die anderen versuchten sich durch den Parcour mit Alltagsrollstühlen.
Die Viert- und Fünftklässler hatten anfangs etwas Schwierigkeiten den Korb zu treffen und auch das Werfen und Fangen ging nicht gleich so, wie sie es gern gehabt hätten. Sie waren meist noch etwas zu klein und hatten nicht genügend Kraft, um den Ball in den Korb zu werfen aber dies hielt sie nicht davon ab, immer es weiter und weiter zu probieren. Ein Lächeln war in jedem Gesicht zu sehen, denn selbst die Kleinsten hatten Spaß am Sport im Rollstuhl.
Aber nicht nur die Jüngsten hatten das Privileg den Sportunterricht mit Rollstuhlbasketball zu absolvieren. Im Laufe des Tages waren die Klassen 6/7 und 8/9 ebenfalls an der Reihe. Während die Kleineren noch etwas Schwierigkeiten beim Körbewerfen hatten, hatte der ein oder andere bei den Größeren etwas mehr Glück und konnten ein paar Punkte erzielen. Dabei kamen heimliche Talente zum Vorschein. Auch beim Rollstuhlrugby hatten alle knapp 190 Schüler der Schule viel Spaß und sind um die Wette gefahren, da jeder der Gewinner sein wollte. An der letzten Station, dem Parcour im Alltagsrollstuhl, war es egal ob Groß oder Klein, da ist jeder durchgekommen, ohne Sturz.
Zum Abschluss konnten alle Schüler noch Fragen stellen, an Kreativität mangelte es dort nicht, neben Fragen wie: „Wie zieht ihr euch an?“; „Könnt ihr normal auf Toilette gehen?“; „Könnt ihr mit dem Flugzeug fliegen?“ , und noch viele weitere lustige und spannende Fragen, hatten die Schüler parat. Sogar Autogramm wurde von unseren Bulls verteilt. Am Ende des Tages ging jeder Schüler mit einem Lächeln nach Hause und hatten einiges zu erzählen.




