SCHOOLTOUR-Tag am Heinrich Hertz Gymnasium am Roten Berg in Erfurt. Die erste Station „ALLTAGSLEBEN im ROLLSTUHL“ verdeutlicht die Schwierigkeiten, die ein Rollstuhlfahrer im Alltag meistern muss. Neben einer Wippe und einer Rampe wird unwegsames Gelände mit einem Holzbrett simuliert. Der Rollstuhlfahrer, ein Schüler der 10. Klasse, muss alle drei Hürden alleine meistern, ein Mitschüler begleitet ihn lediglich als Sicherheitsperson.
Danach spielt man Rollstuhl-Rugby, was sich komplett vom Feld-Rugby unterscheidet. Denn nicht nur Form und Größe des Wurfteils sind nicht identisch. Das traditionelle Rugby-Ei wird hier mit einem Volleyball ersetzt. Um einen Punkt zu bekommen muss man mit dem Rollstuhl hinter eine Linie fahren.
Rollstuhlbasketball wurde an der dritten Station gespielt. Auch hier gibt es spezielle Regeln. Es wird gedribbelt, es gibt Freiwürfe und selbst Korbleger. Der Basketball kann für maximal zwei Umdrehungen der Rollstuhlräder im Schoß gefahren werden.
Zum Ende gab es eine Fragerunde. Die Schüler stellten persönliche und allgemeine Fragen und die Bulls beantworteten diese ohne Hemmungen.
Manuel Schmidbauer



