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Rollstuhlbasketball-Saison 2021/2022 findet im RSV Lahn Dill seinen Meister

Für die Thuringia Bulls geht eine aufregende Saison, geprägt von Corona, zu Ende und international und national bleiben Ehrenplätze in Erinnerung. Mit Platz eins in der Meisterrunde gingen die Bulls in eine vier Wochen lange Spielpause, in der ihre Spielsicherheit verloren gegangen ist. Anfang Mai hatten die Thüringer ihren ersten Höhepunkt mit dem Europäischen Champions Cup in der Thüringischen Landeshauptstadt Erfurt. Das Finale unter den Augen des Thüringer Ministerpräsidenten Bodo Ramelow war das Ziel. Die Halbfinalniederlage gegen den spanischen Meister Albacete mit 68:68 offenbarte die fehlende Spielsicherheit in Teilen des Teams und Platz drei war dann eher ein Trostpreis für die erfolgsverwöhnten Bullen. Der Verlust der Deutschen Meisterschaft mit einer Einpunktniederlage nach zwischenzeitlich deutlicher Führung war nach vier Meisterschaften in Folge dann doch eine Enttäuschung und die Gratulation geht nach Wetzlar.

Coach Michael Engel sieht die zwei Niederlagen mit insgesamt 3 Punkten Unterschied in den entscheidenden Spielen mehr als unglücklich und legt die Ziele für die Saison 2022/2023 für sein Team fest. Mit André Bienek beendet ein ganz großer der Sportart seine Karriere. Meistertitel in drei Ländern, Teilnahmen an Europameisterschaften, Weltmeisterschaften und 4 Paralympics sind Beleg für etwas ganz Besonderes. Der langjährige Kapitän der Bulls rückt in den Trainerstab auf, gibt seine Erfahrungen weiter und bleibt den Bulls auch in Zukunft erhalten. Wenn Ende September der Startschuss für die neue Saison fällt, stehen die Schwerpunkte fest. Die Weiterentwicklung der Talente Marie Kier, Hubert Hager und Dylan Fischbach sind der Schwerpunkt an der Seite der erfahrenen Spieler. Neben Jitzke Visser, Alex Halouski, Jens Albrecht, Karlis Podnieks, Jordi Ruiz, Joke Linden oder Vahid Azad wird auch der niederländische Neuzugang Arie Twiegt die nächste Stufe seiner Entwicklung angehen. Auch im neuen Spieljahr stehen die Finals in den nationalen und internationalen Wettbewerben im Mittelpunkt des Interesses und das hoffentlich ohne große Coronaeinschränkungen.

 

Lutz Leßmann

Thuringia Bulls

Die Thuringia Bulls starten in die 51. Rollstuhlbasketball Bundesliga Saison

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Thuringia Bulls starten mit 92:55 in die neue Saison

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Ein Blick in die Zukunft

Es sind 15 Monate vergangen, die unglaublich auf uns alle gewirkt haben. Machtlos mussten wir mit ansehen müssen, wie ein Virus die Welt aus dem Gleichgewicht gebracht hat und Gewohntes durch Ungewohntes ersetzt werden musste. Der Stillstand des gesellschaftlichen Lebens hat dabei auch unseren herrlichen Sport Rollstuhlbasketball getroffen. Zwei Absagen der Champions League Turniere sowie die Absage des deutschen Pokals waren neben den abgesagten Turnieren der Nationalmannschaften nur ein Teil des ganzen Dilemmas. Eine Meisterschaft ohne Zuschauer und Ungewissheit im Ligaalltag machten einen gewohnten Sportalltag unmöglich. Zu guter Letzt war es den Teams der ersten Bundesliga möglich, mit Verantwortung und Sorgfalt eine Meisterschaftsrunde zu spielen, die am Ende zur fünften Meisterschaft der Thuringia Bulls geführt hat.

Bevor es am 25.09.2021 hoffentlich mit Zuschauern in die 50. Bundesliga Saison geht, stehen die B-Europameisterschaft und die Paralympics in Tokio auf dem Programm.

Mit Karlis Podnieks für Lettland und Hubert Hager für Österreich sind zwei Bullen in Griechenland vom 13.07. - 18.07.2021 am Start. Für beide ist der Aufstieg zur A-Europameisterschaft vor Weihnachten in Madrid das große Ziel.

Für Alex Halouski, Jens Albrecht, André Bienek im Team Germany, Vahid Azad für Iran und Jitske Visser für die Niederlande geht am 24.08.2021 das Abenteuer Paralympics in Tokio über die Bühne und alle Beteiligten gehen mit unterschiedlichen Zielen an den Start. Wir wünschen allen Bullen den größtmöglichen Erfolg und eine gesunde Rückkehr nach Thüringen in den Bullenstall von Elxleben.

Die 50. Liga Saison ist dann doch für alle Beteiligten etwas Besonderes und die Bulls gehen als Europaranglisten Nummer 1, als amtierender Pokalsieger und amtierender Deutscher Meister in diese Jubiläumsausgabe. Mehr geht nicht und die Bulls wollen im Titelrennen mit einer schlagkräftigen Mannschaft um die Titel spielen, wobei der deutsche Pokal auch im kommenden Spieljahr bereits abgesagt ist und nicht ausgespielt werden wird.

Das Team der Bullen wird angeführt von Welt- und Europameisterin Jitske Visser.

Jitske ist längst zum Sinnbild für die Bulls DNA geworden und klarer Anführer einer außergewöhnlichen Mannschaft. Daneben ist mit Alex Halouski das Urgestein der Bullen, auf und neben dem Feld, der Garant für das erfolgreiche Auftreten der Thüringer in den letzten 10 Jahren. Nach den Abgängen von Helen Freeman und Ian Pierson werden die Bulls mit drei Neuen in die Jubiläumsausgabe starten. Einer ist dabei ein alter Bekannter und der löst große Vorfreude aus. Joke Linden, die schwedische Frohnatur, ist nach seiner erfolgreichen Berufsausbildung in Schweden heiß auf einen Neustart in Thüringen. Neben dem Schweden stehen mit dem USA Talent Dylen Fischbach und dem spanischen Nationalspieler Jordi Ruiz zwei ganz starke Athleten erstmals im Bullskader und werden sich sicher schnell die Anerkennung unserer Fans erarbeiten.

Damit werden die Thuringia Bulls auch im elften Jahr ihrer Ligazugehörigkeit am 25.09.2021 in Elxleben gegen Hamburg mit einer schlagkräftigen Mannschaft auffahren und das Maß der Dinge für die nationale Konkurrenz bleiben.

Wir freuen uns auf zahlreichen Besuch und wünschen ein „Willkommen im Bullenstall“.



 

Lutz Leßmann 

  1. Vorsitzender RSB e.V.